Am 28. Februar, im Zusammenhang mit dem Tag der Seltenen Krankheiten, wurden im Szélkapu Park in Budapest die transparenten Figuren der Installation „Unsichtbare Helden“ ausgestellt.
Ziel des Projekts war es, Menschen sichtbar zu machen, die mit seltenen Krankheiten leben – weltweit etwa 300 Millionen Menschen. Per Definition betrifft eine seltene Krankheit höchstens 1 von 2.000 Menschen. Rund 80 % dieser Erkrankungen sind genetischen Ursprungs und verlaufen häufig chronisch oder lebensbedrohlich.
Die Installation stellte „unsichtbare Menschen“ durch spezielle transparente Schaufensterpuppen dar, die sie symbolisch im Raum präsent werden ließen. Jede Figur stand für eine Geschichte: Fünf unterschiedliche Erzählungen zeigten die alltäglichen Herausforderungen, Hoffnungen und Kämpfe der Betroffenen.
Die Geschichten waren über QR-Codes zugänglich, die an den Figuren angebracht waren und vor Ort gescannt werden konnten.
Die Figuren standen auf einem individuell gefertigten, LED-gefrästen, beleuchteten Sockel, der die transparenten Formen von unten beleuchtete und so die Symbolik des Sichtbarwerdens aus der Unsichtbarkeit verstärkte.
Die Installation zielte darauf ab, auf die Situation von Menschen mit seltenen Krankheiten aufmerksam zu machen sowie auf die Bedeutung eines gleichberechtigten Zugangs zu Diagnose, Behandlung und gesellschaftlichen Möglichkeiten.




